{Vorwort}

„Zur Transformation des Alternativen“ ist eine dreiteilige Veranstaltungsreihe, die in dem im Abriss befindlichen Antje Øklesund stattfindet und sich der Frage widmet, wie sich alternative bzw. selbstverwaltete Strukturen weiterentwickeln lassen. Als Diskussionsgrundlage wurden im Vorfeld Gespräche mit etwa 15 Veranstaltern, Initiativen und Kollektiven geführt - über ihre Situation und Struktur, über Veränderungen und Probleme, über Möglichkeiten und Chancen. Wie können Freiräume erhalten werden und unter welchen Bedingungen kann ein sogenannter „selbstverwalteter Raum“ (Offspace) überhaupt mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte existieren?


{Mitwirkende}

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KuLe
Jenseits von Millionen
Schokoladen
Institut für Alles Mögliche
Haus Schwarzenberg
RAW//cc
ACUD MACHT NEU
ausland
amSTARt
Dimitri Hegemann
Wolfgang Müller
Fourtrack On Stage
Antje Øklesund

und
Mokkers
Gewalt
Chris Imler
Jonas Poppe
Natalie Stardust

Die Gäste der Panels setzen sich aus dem Pool der Mitwirkenden zusammen.

{Freitag 13. November}

20h Lesung: Wolfgang Müller

20.45h Panel 1 – "Nur weil wir keine Ausbildung haben, machen wir den ganzen Scheiß"(Hamburg / Lassie Singers)
Strukturen, Arbeitsweisen, Gruppenbildung: Wie bauen sich Projektäume auf, wie funktionieren sie, wer macht sie?

Panel 2 – „Mach doch mal einer den Kulturkack aus! Ach geht ja nicht, lass bloß an, bin ja selber drin“(Dosis / Blumfeld)
Das Programm: Feiern oder Hochkultur, Kinder oder Karneval, Kiezgarten oder Krach? Kann das alles zusammen passieren? Gibt es da Entwicklungslinien?

im Anschluss: DJ Natalie Stardust

Gäste: ausland, Jenseits von Millionen, RAW//cc + Wolfgang Müller













{Freitag 20. November}

20h Panel 3 – „Schmeißt doch endlich Schmidt und Press und Mosch aus Kreuzberg raus“(Rauchhaus Song / Ton Steine Scherben)
Räume, Architektur, Stadtentwicklung: Wie können Freiräume erhalten werden? Was kann möglicherweise alternativ dazu in Neubauprojekten geschaffen werden?

Panel 4 – „Die Szene finanziert sich überwiegend aus sich selbst heraus. Wir strangen alle an einem Zerr.“(Innenstadt Illusionen/ Die Sterne)
Genehmigung und Finanzen: Was ist genehmigt und was nicht? Woher kommt das Geld, wie und an wen wird es weitergegeben? Wo versickert es wieder?

im Anschluss: Konzert Mokkers / DJ Jonas Poppe

Gäste: Institut für Alles Mögliche, ACUD MACHT NEU, Schokoladen, Antje Øklesund, Dimitri Hegemann + Jonas Poppe

{Freitag 27. November}

20h TdA FAZIT
Was können wir eigentlich mitnehmen....? Zusammenfassung der Ergebnisse und Vorschläge. Diskussion der Frage welche Elemente auf die Zwischennutzung und den Neubau von Antje Öklesund übertragen werden können.

im Anschluss: Konzert Gewalt (Henfling, Wehmeier, Wagner, DR1. Debutshow) / Chris Imler (staatsakt)

Gäste: Ran Huber (amSTARt) + alle die können + Yelka (Gewalt)























{Heft}

Die im Vorfeld geführten Interviews werden in einem Heft zusammengefasst, die bei den Veranstaltungen kostenlos erhältlich ist. Als eine Bestandsaufnahme, wie Veränderungsprozesse in der Subkultur funktionieren (können), bildet sie die Grundlage für weiterführende Diskussionen und Ideen an den Abenden selbst und darüber hinaus.











„Wir wollten eigentlich was ganz kleines machen, aber jetzt ist nun mal so groß.“


„Wir haben auch oft gegen das Team gearbeitet. Die kreativen Konzepte haben wir uns oft zu dritt ausgedacht, mussten die aber extrem stark durchsetzen. Die Techniker wollten einen guten Sound haben, die Barleute wollten vernünftig arbeiten und wir wollten in erster Linie tolle Sachen ausprobieren. Das war oft nicht einfach.“


„Es sind natürlich viele Sachen nicht so sicher abgeklärt, dass sie gerichtsfest wären. Der Laden basiert auf Vertrauen und einer Art gemeinsamen Ganovenehre. Das ist das, was solche Betriebe zusammenhält, sie aber gleichzeitig auch in die Luft sprengen kann.“


„Es ist ein wahnsinnig sozialer Ort. Viele von denen, die jetzt hier arbeiten, haben als Stammgäste angefangen und viele von denen, die jetzt Stammgäste sind, haben mal hier gearbeitet.“


„Diese Idee von Underground, also sich hinter etwas zu verstecken, da ist natürlich Antje Øklesund die bescheuertste Idee - einen Namen zu nehmen, den es nicht noch einmal gibt und den du im Netz direkt findest! Wenn wir 'Herr Müller' genommen hätten, hätten wir uns auch im Netz verstecken können“


„Wir sind selber erstaunt, wie weit wir gekommen sind.“

{Kontakt}

Zur Transformation des Alternativen ist ein Projekt von
Kollegen 2,3 | Antje Øklesund
Rigaer Straße 41
10247 Berlin, DE
Telefon: 030-42 01 84 61
Telefax: 030-42 01 86 01
www.kollegenzweikommadrei.de
www.antjeoeklesund.de

in Kooperation mit
Fourtrack on stage, amSTARt, What difference does it make


Gefördert vom Musicboard Berlin